Sattelwalmdach: Dach mit Fußausläufen an den Giebelseiten.
Säule: Ein im Querschnitt kreisförmiges senkrecht stehendes Stützglied, das sich meist nach oben leicht verjüngt und in der Regel aus Basis, Schaft und Kapitell besteht.
Säulenordnung: Eines der fünf antiken Architektursysteme, bei denen Säulen, Kapitelle, Architrave und Gesims aufeinander abgestimmt sind.
Schildbogen: Längs verlaufender Gurtbogen (Längegurt). Sechsteiliges Gewölbe Durch zwei Dia- und eine Querrippe unterteiltes Schlußstein
Schneuß: (Fischblase): Spätgotische Maßwerkfigur mit zwei Nasen, zum Zwei-, Drei-, Vier- oder Vielschneuß zusammengesetzt.
Seitenschff: (Abseite) Parallel zum Mittelschiff verlaufender durch Säulen- oder Pfeilerstellungen abgetrennter Raumteil einer Kirche.
Spannweite: lichte Weite eines Raumes (ital: campata)
Stichbogen: (auch Flach-, Segmentbogen) Rundbogen, der kleiner als ein Halbkreis ist.
Stoa: Freistehende langgestreckte Kolonnade in der griechischen Baukunst.
Strebepfeiler: Ein nach unten verbreiteter Mauervorsprung an der Außenwand (einfacher Strebeüfeiler) oder der Pfeiler im gotischen Strebewerk.
Strebewerk: Stützsystem, bei dem Strebebögen (Schwibbögen) Gewölbeschub und Dachlast auf Strebepfeiler außerhalb des Bauwerks übertragen. In der Spätgotik sind diese Pfeiler oft auch nach innen gesteilt.
Stuck: Gut formbares Gemisch aus Gips, Kalk und Sand für plastische Wanddekorationen.
Stützwechsel: Wechsel von Pfeilern und Säulen im Mittelschiff romanischer Basiliken.
Stylobat: Oberster Teil der Krepis des griechischen Tempels.
Surrealismus: Ein erstmals 1917 von Apollinaire verwendeter Name für eine künstlerische Richtung, welche auf das "Überwirkliche" abzielt. Mitbegründer des Surrealismus wurde Breton (Dadaismus gegen 1919 in Paris). Der Surrealismus sucht im Anschluß an die Psycholanalyse Freuds die eigentliche Wirklichkeit des Menschen im Unbewußten sowie in unverwerteten Traum- und Rauscherlebnissen. Der entsprechende dichterische Akt spiegelt sich im passiven Niederschreiben von unbewerteten und unverfälschten Gedanken-Aneinanderreihungen wider. Die bekanntesten Maler dieser Richtung sind: Max Ernst, Klee, Tanguy sowie Dalí, Miro, Magritte, Picasso, Ray und Chiric.